Hiscox newsletter 09/10

In dieser Ausgabe

Neues aus der Niederlassung in Köln

IT-Special: Weshalb IT Projekte häufig scheitern 

Die Hiscox Morgen-Magazine im September
 
Erweiterung des Versicherungsschutzes von Hiscox "Haus & Kunst"

Hiscox Kunstpreis für Nachwuchstalente

Urteile der aktuellen Rechtsprechung
 
Hiscox in der Presse


Neues aus der Niederlassung in Köln

Seit dem 1. Juli 2010 verstärkt Florian Salm als neuer Underwriter die Niederlassung in Köln.


Herr Salm ist gelernter Versicherungskaufmann und absolvierte anschließend erfolgreich sein Studium in der Fachrichtung „Versicherungswesen“ mit Diplomabschluss an der FH Köln. Er verfügt über mehrjährige Berufserfahrung im Underwriting der Haftpflichtversicherung für berufliche Risiken und hat sich auf die D&O Versicherung spezialisiert.

Florian Salm wird Sie ab sofort im Underwriting für Berufliche Risken am Kölner Markt unterstützen.

„Mit Florian Salm haben wir für unser Kölner Team einen weiteren Underwriter gewinnen können, der sowohl durch seine fachliche als auch seine sozialen und persönlichen Fähigkeiten überzeugt. Wir freuen uns darauf, das bereits erfolgreich etablierte Geschäftsfeld der beruflichen Risiken mit Ihnen, unseren Partnern, und Herrn Salm weiter auszubauen.“ so Erich Hartmann, Leiter der Niederlassung Köln.


IT- Special: Weshalb IT-Projekte häufig scheitern

Gerade Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche benötigen Schutz gegen Risiken, die aus ungewöhnlichen Situationen oder Wettbewerbsdruck entstehen und sich zur echten Bedrohung für das Unternehmen entwickeln können. Hiscox hat mit seinem Spezialkonzept "Net IT by Hiscox"  ein Produkt im Portfolio, das den Bedürfnissen der IT-Branche angepasst ist. Da sich Technologie sehr schnell entwickelt agieren unsere Produktexperten nahe am Markt und entwickeln unsere Produkte ständig weiter.

Nachfolgend wollen wir Ihnen eine euorpäische Initiative vorstellen, in der interessante Informationen zu IT-Projekten, deren Risken und Scheiterungsgründe aufgezeigt werden.
 
Der Sinn und Unsinn des Vertrages

Laut einer Studie von IAG Consulting drohen knapp 70% aller IT-Projekte zu scheitern und dadurch Kosten in Millionenhöhe zu bedingen. In vollem Bewusstsein dieses Risikos suchten Hiscox Spezialisten für die IT- und Telekommunikationsbranche gemeinsam mit Profis aus Wissenschaft, Recht und Consulting nach Lösungen für einen besseren Ablauf von IT-Projekten und veranstalteten einen Round Table.

Laut Expertenrunde sind Überschreitung der Durchlaufzeiten, Unklarheit bezüglich der Spezifikationen sowie Scope Creep (=geänderte Zielsetzungen beim Auftraggeber) unter den wichtigsten Gründen für das Scheitern von IT-Projekten zu finden. Der bewusste Umgang mit diesen und weiteren Risiken ist folglich das A&O für eine einwandfreie Umsetzung von IT-Projekten. Professionelles Projektmanagement, klare Kommunikation zwischen Auftraggeber und Dienstleister sowie Senkung des Konfliktpotenzials sollten die Basis aller erfolgreichen IT-Projekte sein.

Aus der angeregten Diskussion kristallisieren sich folgende Empfehlungen für die erfolgreiche Durchführung von IT-Projekten heraus:

Ziele formulieren, Risiken analysieren, Projektplan erstellen
Sehr häufig liegt die Ursache für das Scheitern eines IT-Projektes bereits in der Vorbereitungsphase. Die Projektziele werden nicht richtig formuliert, die Risiken nicht korrekt eingeschätzt und es wird keine Situationsanalyse durchgeführt. Viele Unternehmen unterschätzen die Bedeutung des Projektmanagements, mit dessen Hilfe Projekte zeitlich, inhaltlich und in Bezug auf ihre Kosten geplant werden können.

Darüber hinaus ist das Unternehmen des Auftraggebers in vielen Fällen nicht richtig auf die Veränderung vorbereitet. Intern wird das IT-Projekt als die beste Lösung für die Vereinfachung der Arbeit in Zukunft dargestellt. Realistisches Projektmanagement ist wichtig, um Enttäuschungen und Widerstände im Unternehmen abzufangen.

Klar kommunizieren
Ein weiteres Problem ist die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Dienstleister. Dieses ist unter anderem auf den Mangel an Standarddefinitionen in der IT-Fachsprache zurückzuführen. Begriffe wie ‘Programmierung’ oder ‘Implementierung’ können unterschiedlich interpretiert werden. Klarheit bezüglich der vereinbarten, aber auch der nicht im Auftrag enthaltenen Leistungen, ist daher zentral für eine reibungslose Abwicklung des Projekts.

Konflikte rechtzeitig lösen
Die meisten gescheiterten IT-Projekte eskalieren erst zum Ende des Projektes. Ein solcher Konflikt ergibt sich häufig aus einer Ansammlung von kleinen, unbedeutenden Konflikten, die während des Projektablaufs entstanden sind, jedoch niemals geklärt wurden. Proaktive Mediation könnte dafür eine gute Lösung sein.

Zudem waren der Diskussion noch interessante Tipps zur Vertragsgestaltung bei IT-Projekten zu entnehmen:
  • In Verträgen sollte eine klare Sprache verwendet werden. Die Erläuterung von Fachbegriffen ist empfehlenswert.
  • Eine Beschreibung der Verpflichtungen beider Parteien ist unerlässlich.
  • Festlegung eines, für beide Parteien verbindlichen, (De-)Eskalationsprotokolls.
  • Eindeutige Defintion der Gründe für die Auflösung des Vertrages.
  • Protokollierung der Veränderungen, die während eines Projektes durchgeführt werden müssen.
  • Festlegung eindeutiger Zahlungsvereinbarungen.
  • Prüfung des Vertrag vor der Unterzeichnung von einem Spezialisten.
Weitere Interessante Beiträge zu unserem IT Special können Sie dem nachfolgenden Download entnehmen.


Die Hiscox Morgen-Magazine im September: Ganz im Zeichen der IT-Welt 
 
Im September fanden in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München neue Ausgaben der Veranstaltungsreihe Hiscox Morgen-Magazin, zu der wir seit 2008 einladen, statt. Wie immer warteten spannende Vorträge, diesmal rund um die Welt der IT-Unternehmen, auf Sie.

Die Referenten der aktuellen Morgen-Magazin Reihe waren Martin Müller, Inhaber von Müller Consult, zum Thema Social Media - XING, Facebook & Twitter sowie Nino Wehe, Geschäftsführer der TRUST Expertenservice GmbH, und Prof. Dr. Henning Herzog, Geschäftsführer und Gründer der Herzog Unternehmensberatung KG und Inhaber des Lehrstuhls für BWL, Governance, Risk & Compliance an der Steinbeis-Hochschule Berlin, die Ihnen von interessanten Schadenbeispielen aus der IT-Branche berichteten. Jens Krickhahn, Underwriting Manager TMT bei Hiscox, stellte Ihnen zudem die fünf typischsten Haftungsrisiken der IT-Branche vor und gab wertvolle Hinweise zur Eindeckung von IT-Risiken.
 
Wenn Sie an der nächsten Morgen-Magazin Veranstaltungsreihe teilnehmen möchten, senden Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Stichwort „Newsletter“ an hiscox.marketing@hiscox.de.


 Erweiterung des Versicherungsschutzes von Hiscox Haus & Kunst
 
Große Naturkatastrophen treten immer häufiger auf, insbesondere auch Sturmereignisse. Oftmals haben unsere Kunden nach einem schweren Sturm mit umgestürzten Bäumen in ihren Gärten zu kämpfen.

Um unseren Kunden weiterhin bestmöglichen Schutz zu bieten, erweitern wir unseren Versicherungsschutz für alle Gebäudeverträge „Haus & Kunst“.

Zukünftig übernehmen wir auch dann die Kosten für durch Sturm umgestürzte Bäume von bis zu 3.000 €, wenn KEIN Schaden am Gebäude entstanden ist.


Hiscox Kunstpreis für Nachwuchstalente  
 
Seit Jahrzehnten fördert Hiscox weltweit junge Künstlerinnen und Künstler, nicht zuletzt dank der Kunstbegeisterung von Chairman Robert Hiscox. Im Rahmen einer Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste in Hamburg (HFBK) engagiert sich Hiscox seit 2008 für Nachwuchskünstlerinnen und Künstler in Deutschland. Auch in diesem Jahr wird der mit 7.500 Euro dotierte Hiscox Kunstpreis für Studierende der HFBK ausgeschrieben.

Für den Hiscox Kunstpreis wurden 11 Studierende der Kunsthochschule von HFBK-Professoren vorgeschlagen. Zugelassen sind die Bereiche Malerei/Zeichnen, Bildhauerei und Fotografie.

Die Kunstwerke werden im Kunsthaus Hamburg vom 03. bis 05. Dezember öffentlich zugänglich ausgestellt.

Während der Vernissage am 02. Dezember wird eine Jury den Gewinner auswählen und den Preis im feierlichen Rahmen verleihen. Hierzu möchten wir Sie, liebe Hiscox Partner bereits jetzt herzlich einladen. Gerne nehmen wir unter hiscox.marketing@hiscox.de Ihre Voranmeldungen für die Vernissage im Kunsthaus Hamburg entgegen.

„Unternehmerische soziale Verantwortung und Nachwuchsförderung sind für Hiscox zwei äußerst wichtige Bereiche. Hiscox Deutschland tut dies nicht nur im Rahmen der Unterstützung eines Kinderheims, sondern auch durch den Hiscox Kunstpreis. Wir sind schon sehr gespannt auf die faszinierenden Kunstwerke der Teilnehmer und freuen uns auf die gemeinsame Veranstaltung.“ so Robert Dietrich, Vorsitzender des Vorstands. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Valérie Rallière - Die Gewinnerin des Hiscox Kunstpreis 2008 mit Robert Dietrich, Vorsitzender des Vorstands und Charles Dupplin, CEO Bermuda
 
 
 
Das Gewinnerwerk des Hiscox Kunstpreis 2008
 
 
 
 
    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Die Gewinnerinnen und Jurymitglieder des Hiscox Kunstpreis 2009
v.l. Claus Mewes, Leiter des Kunsthaus Hamburg, Martin Köttering, Präsident der HFBK, Ralf Schlüter, stellv. Chefredaktuer des Art Magazins, Elliot McDonald, Kurator der Hiscox Kunstsammlung, Robert Dietrich, Vorsitzender des Vorstands, Ina Vanessa Arzensek, Christin Kaiser.
 
 
 
 Die Gewinnerwerke des Hiscox Kunstpreis 2009

 
 
 
 
 
 
 

 

Urteile der aktuellen Rechtsprechung

Markenrecht: "iPod vs. eiPott", Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Beschluss vom 09.08.2010, Az.: 5 W 84/10
Einen Eierbecher "eiPott" zu nennen, stelle eine Verletzung von Apples Markenrecht dar. Obwohl die Marke "iPod", deren Inhaber Apple ist, anders geschrieben wird, klängen beide Namen exakt gleich. Daher spiele es keine Rolle, dass in begrifflicher Hinsicht keine Ähnlichkeit bestehe. Weiter habe Apple die Markenrechte nicht nur für Musikspieler, sondern auch für Geräte und Behälter für Haushalt und Küche, Nizzaklasse 21. Da ein Eierbecher in eben diese Kategorie fällt, bestehe Verwechslungsgefahr. Auch zu beachten sei die Verpackung, die den Eierbecher, mit einem angebrochenen Frühstücksei bestückt, von oben zeigt und damit dem iPod zum Verwechseln ähnele. Daher gab das Hanseatische Oberlandesgericht der Klage des Elektronikkonzerns statt und verbot Koziol, seines Zeichens Hersteller von Design-Haushaltswaren, den Eierbecher weiterhin "eiPott" zu nennen.
Bei Zuwiderhandlung gegen die gerichtliche Anordnung droht ein Ordnungsgeld von im Einzelfall höchstens € 250.000 bzw. Ordnungshaft von insgesamt höchstens zwei Jahren. Die Kosten des Verfahrens hat zu drei-vierteln der Antragsgegner (Koziol) zu tragen. Der Streitwert des Verfahrens wurde auf € 300.000 festgelegt.

Medienrecht / Werberecht: "Irreführende Werbung bei Buch-Nachdruck", OLG Köln, Urteil vom 11.06.2010, Az.: 6 U 23/10
In vorliegendem Fall handelt es sich bei den beiden Parteien um Unternehmen, die als Verleger von Fotokunst miteinander im Wettbewerb stehen. 1999 publizierte die Antragsgegnerin in limitierter Auflage ein Buch mit 398 Fotografien von Helmut Newton, das in Bezug auf Format (50 x 70 cm), Gewicht (über 30 kg) und Preis (3.000 DM) alle Rekorde brach. 2009 brachte sie eine Neuausgabe dieses "SUMO" genannten Bandes in reduziertem Format (26,7 x 37,4 cm) heraus, die ebenso viele Bilder enthält, in der aber (wegen exklusiver Rechte der Antragsstellerin) 74 Bilder durch 57 Bilder derselben Fotoserie und 17 Fotos anderer Motive ersetzt sind. Die Antragsstellerin hält sowohl die Aufmachung der Neuausgabe als auch bestimmte darauf bezogene Werbeaussagen der Antragsgegnerin für irreführend, weil eine nicht vorhandene inhaltliche Identität der Ausgaben vorgetäuscht werde.
Das OLG bestätigte in dieser Entscheidung eine entsprechende einstweilige Verfügung gegen den Verleger dahingehend, dass die Verwendung von sechs Werbeaussagen (z.B. "Wiederauferstehung des Buches", "wieder erhältlich", "SUMO ist wieder da" usw.) unzulässig sei, durch welche die Kaufinteressenten auf die völlige inhaltliche Identität von Original- und Neuausgabe schließen können.


Hiscox in der Presse

Lesen Sie nachfolgend den in Risk, Compliance & Audit erschienenen Artikel "Vermögensschaden-Haftpflicht in Krisenzeiten" - verfasst von Erich Hartmann, Niederlassungsleiter Hiscox Köln, und Richard Weber, Underwriter Berufliche Risiken. 
 
 
Einen Beitrag zu den Hiscox Antragsmodellen, insbesondere zum Antragsmodell von Consult by Hiscox, können Sie der aktuellen Ausgabe der Kurs entnehmen. Nachfolgend haben wir Ihnen den Artikel zum Download bereit gestellt.
 
 
Nur 30% der kleinen und mittelständischen Unternehmer in Deutschland sind sich sicher, für mögliche folgenschwere Fehler in ihrem Betrieb ausreichend versichert zu sein. Dies und noch weitere Ergebnisse aus der aktuellen Hiscox Studie "DNA of an entrepreneur" finden Sie in einem AssCompact -Artikel.
 
 
 


© Copyright 2010 Hiscox Ltd.

 


Dieses Mail beinhaltet vertrauliche Informationen, die nur für den genannten Empfänger bestimmt sind. Jede Veröffentlichung, Kopie, Verbreitung oder Verwertung durch Unbefugte bzw. ohne Zustimmung des Verfassers ist strikt untersagt. Sollten Sie dieses Mail irrtümlicherweise erhalten haben, benachrichtigen Sie bitte den Absender.

Hiscox AG, Vorsitzender des Vorstands: Robert Dietrich. Aufsichtsrat: Bronek Masojada (Vorsitzender)
Amtsgericht: München HRB 120571

in Vollmacht für
Hiscox Insurance Company Ltd., Niederlassung für die Bundesrepublik Deutschland
Hauptbevollmächtigter: Robert Dietrich, Oberanger 28, D- 80331 München

Um zukünftige emails abzubestellen, senden Sie bitte eine leere Email an
hiscox.marketing@hiscox.de